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Die Saison 2026/27 steht vor der Tür, der erste Schnee liegt in den Prognosen schon über 2.000 Metern – und im Laden fragen uns alle das Gleiche: Was brauche ich wirklich für Skitouren – und was passt zu mir?
Die ehrliche Antwort: Es gibt nicht das eine beste Set. Eine Einsteigerin auf der Pistentour am Spitzing braucht etwas anderes als ein Freerider am Arlberg oder ein Durchsteiger auf der Haute Route. Genau darum geht es in diesem Guide.
Wir von Skitourenschutz Gipfel haben unsere Bestseller aus Tourenski, Sonde, Schaufel, Airbag und Training in fünf klare Typen sortiert. Du findest dich in zwei Minuten wieder – und klickst direkt auf das Set, das zu deinem Winter passt.
Wichtig vorab: Zur Pflicht für jedes Gelände abseits der gesicherten Piste gehören LVS-Gerät + Sonde + Schaufel – plus Lawinenkurs und regelmäßiges Üben. Ein Airbag ersetzt nie die Tourenplanung und den Lawinenlagebericht.
| Typ | Dein Profil | Kern-Set |
|---|---|---|
| 1. Der sichere Einstieg | Erste Pisten- und Tagestouren, Leih- oder Einsteiger-LVS vorhanden | Robuste Alu-Sonde + Schaufel-Sonde-Set |
| 2. Die leichte Dame | 55–70 kg, Aufstieg zählt, Abfahrt soll trotzdem Spaß machen | Biafo 88 Damen-Tourenski + Carbon-Sonde 300 |
| 3. Der Allrounder | Ein Ski für Piste, Waldwege und Hütte, 2–3 Touren pro Monat | XT77 Backcountry + Alu-Sonde 300 |
| 4. Der Freerider | Lift + kurze Aufstiege, Powder, Rucksack mit Airbag | VOLTAGE E2 10L + Carbon-Sonde 300 Pro |
| 5. Der Hütten- und Weitgeher | Mehrtagestouren, 35–40 Liter, mechanisch und wartungsarm | VARIO 40L + Training an der Station |
Unser Fazit in einem Satz: Kauf leicht, wenn du viel gehst – kauf robust und großvolumig, wenn du weit und tief fährst. Und spare nie an Sonde und Übung.
Du bist neu auf Tourenski oder kommst vom Pistenfahren? Dann ist dein größter Hebel nicht der teuerste Ski, sondern ein Set, das im Ernstfall in unter 5 Minuten funktioniert – und das du dir leisten kannst, ohne zu zögern.
Genau dafür ist das ABS A.SSURE Set aus Schaufel und Sonde gemacht: Schaufelblatt aus stabilem Alu mit zügigem Stiel, dazu eine 260–280 cm Sonde mit gut lesbarer Skala und Schnellspannung. Kein Carbon-Schnickschnack, kein Klemmen mit kalten Handschuhen. Auspacken, zweimal im Garten üben, mitnehmen.
Wenn du nur eine Sonde nachkaufen willst, nimm die kurze, günstige Variante für Pistentouren und Kurse:
Kleine, leichte Geherinnen zahlen bergauf für jedes Gramm doppelt. Gleichzeitig wollen sie bergab nicht herumflattern. Der Kästle BIAFO 88 Damen-Tourenski 24/25 trifft genau diese Mitte: 88 mm unter der Bindung, frauenspezifischer Flex, Paulownia-Holzkern mit Carbon-Einlagen. In 162 cm wiegt ein Ski rund 1.290 g – leicht genug für 1.000 Hm am Vormittag, breit genug für zerfahrenen Frühjahrsschnee am Nachmittag.
Kästle baut den Biafo in Nové Město, mit Sandwich und Race-Sidewall aus der Alpin-Linie. Das spürst du: kein nervöses Flattern auf harter Alm-Piste, saubere Kante in der Steilrinne. Dazu passt Fell ab Werk aus der TX-Familie – kein Zuschneiden am Parkplatz.
Dazu gehört eine lange, leichte Sonde. Die PIEPS Probe Carbon 300 Pro mit 300 cm wiegt nur rund 305 g, rastet in Sekunden ein und hat durchgehende Zentimetermarkierung für die exakte Eingrabetiefe beim Schaufeln. Gerade bei tieferen Schneelagen in Nordhängen sind 300 cm kein Luxus, sondern Pflicht.
Viele gehen zweimal im Monat: einmal Feierabendrunde auf der Piste, einmal Sonntag durch den Wald zur Hütte. Dafür brauchst du keinen rennmäßigen Ski, sondern einen, der Aufstieg, Abfahrt und miserablen Harsch gleichermaßen schluckt.
Der Kästle XT77 Backcountry-Ski 24/25 ist unser Tipp für genau diesen Typ. 77 mm Mitte, Stahlkante über die ganze Länge, Schuppen- bzw. Skin-Option für kurze Flachpassagen ohne Auffellen. Auf der präparierten Piste fährt er sich wie ein schlanker Allmountain, im Bruchharsch bleibt er spurtreu statt zu verhaken. Preislich liegt er mit 514,80 € deutlich unter reinen Carbon-Tourern – ideal als erster eigener Ski.
Kombiniere ihn mit der langen Alu-Referenz:
Die PIEPS Probe Alu 300 Sport kostet 96,00 €, wiegt rund 340 g und hält auch Rupf-Partien im Frühjahrsfirn aus. Für Hüttenwirte, Skilehrer und alle, die Material verleihen, ist Alu 300 die vernünftigste Wahl: billiger als Carbon, länger haltbar, in jeder Bergsportschule als Standard akzeptiert.
Du fährst 80 % Lift und 20 % Aufstieg zum Couloir-Einstieg? Dann zählt Volumen im Rucksack weniger als Auslösegeschwindigkeit und Tragekomfort bei der Abfahrt.
Das ABS VOLTAGE Set Alpride E2 Base 10L ist für genau diesen Einsatz gebaut: elektronische Auslösung mit Superkondensator, per USB-C in 20 Minuten voll, bis zu 3 Auslösungen pro Ladung auch bei -20 °C, keine Kartusche – also keine Probleme am Flughafen München oder Innsbruck. 10 Liter schlucken Schaufel, Sonde, LVS, Riegel und Ersatzhandschuhe. TwinBag mit zwei 75-Liter-Ballons hält dich im Fließschnee oben, die Beinschlaufe verhindert das Abstreifen bei einem Sturz.
Dazu die schnellste Sonde im Testfeld: Carbon 300 Pro mit 13 mm Durchmesser, steifem Zugband und großem Tellerkopf für Handschuh-Bedienung. In unseren Übungen am Stubaier Gletscher waren Geübte mit Carbon 300 im Schnitt 25–30 Sekunden schneller sondiert als mit kürzeren 240er-Modellen – weil Nachstecken entfällt.
Haute Route, Berliner Höhenweg im Winter, vier Tage Ötztaler Runde: Hier brauchst du 35–40 Liter, Platz für Seil, Harscheisen und Daunenjacke – und ein System, das du zehnmal üben kannst, ohne Kartusche zu tauschen.
Das ABS VARIO Set Easy.Tech Base 40L ist unser Verkaufsschlager für Bergführer und Sektionen. Mechanische Bowdenzug-Auslösung, werkzeuglos wieder packbar, Zip-On-Prinzip: Eine Base, mehrere Säcke von 10 bis 40 L. Mit 40 L gehst du im März eine Woche autark, im Dezember nimmst du den 18er-Zip-On für die Tagestour. Stahlkartusche für 924,00 € im Set inklusive – Nachfüllen beim ABS-Partner für unter 30 €.
Und weil Übung Leben rettet: Einmal im Herbst an die PIEPS ART Station Lawinen-Trainingsstation. Die Station versteckt bis zu vier Sender im Umkreis von 60 m, simuliert Mehrfachverschüttung und misst deine Suchzeit per App. DAV-Sektionen rund um Garmisch stellen sie von November bis Februar auf – frag nach, oder trainiere mit deinem eigenen LVS im heimischen Hang.
Carbon oder Alu? Carbon spart 40–60 g und ist steifer beim Sondieren – ideal für leichte Damen und ambitionierte Geher. Alu kostet fast ein Drittel weniger und verzeiht Stürze aufs Blatt – ideal für Einsteiger, Verleih und Skischulen.
Noch unsicher bei Länge, Bindungsmontage oder Rucksackvolumen? Ruf uns an oder komm zur Anprobe – wir montieren, stellen ein und zeigen dir das Sondieren live. So startest du ab dem ersten Schneefall im November sicher in die Saison 2026/27.
Stand: 3. September 2026. Alle Preise inkl. MwSt. Verfügbarkeiten für Tourenski und Airbags sind zum Saisonstart begrenzt – bei Engpässen empfehlen wir Vorbestellung.
Ab 45,00 € ist der Versand kostenlos. Darunter kostet er 8,00 €.
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